Freiwillige Feuerwehr Gernsbach
Geschichte
Ein herzlicher Willkommensgruß gilt allen Angehörigen und Bekannten
unserer Mitglieder, allen Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Gernsbach
und anderen Feuerwehren, aber auch anderen Jugendfeuerwehren.
Als es darum ging, eine Chronik niederzuschreiben, haben wir uns überlegt,
für wen wir dies machen. Zum einen für die Angehörigen unserer
Mitglieder, zum anderen aber auch für uns selbst. Es soll dargestellt werden,
wie es früher war und wie es heute ist.
Was ist eine Jugendfeuerwehr ?
Lediglich eine Nachwuchsorganisation der Feuerwehr?
Dies ist nur zu einem geringen Teil richtig. Überwiegend entstanden sie
jedoch aus dem Interesse von Jugendlichen an der Arbeit der Feuerwehr. Es gibt
auch hier Ausnahmen. In den abgelegenen, ländlichen Bereichen Deutschland
war es oft eine Notwendigkeit, dass sogenannte Jugendlöschgruppen bestanden.
Ansonsten sind sie auf freiwilliger Basis entstanden, d. h. ohne Druck von oben,
genau so wie die Freiwilligen Feuerwehren.
Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Gernsbach
Ein Hauptgrund in Gernsbach war der Mangel an jungen Feuerwehrleuten. Man schrieb
damals im Einverständnis mit der Stadt Gernsbach die jungen, männlichen
Einwohner an, um diese zum Eintritt in die Feuerwehr zu bewegen. Dies fand jedoch
nicht die gewünschte Resonanz.
So sprach man am 14.02.1964 bei einer Ausschusssitzung über die Gründung
einer Jugendfeuerwehr. Bei dieser Sitzung einigte man sich darauf, an den hiesigen
Schulen zu werben, aber auch die eigenen Kameraden dafür zu interessieren.
Durch die Initiative des damaligen Kommandanten Ernst Brude, eine Jugendfeuerwehr
zu gründen, konnte dem Nachwuchsmangel ein Ende gesetzt werden. So konnte
dann bereits am 01.05.1964 eine eigene Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Gernsbach,
mit eine der ersten im Landkreis Rastatt, gegründet werden. Zu den 17 Gründungsmitglieder
gehörte ein Mädchen, ein Novum zur damaligen Zeit.Viel dieser Jugendlichen,
heute erwachsen, findet man in den Reihen der aktiven Wehr. Als erster Jugenfeuerwehrwart
stellte sich Alfred Götz zur Verfügung. Im Gegensatz zu heute gab
es noch keine separaten Übungen, sondern die Jugendwehr nahm an den regulären
Übungen der aktiven Mannschaft teil. Bereits im Oktober 1964 konnte die
Jugendfeuerwehr an der Abschlussübung der Feuerwehr Gernsbach teilnehmen,
und im Anschluß daran ein eigene Schauübung durchführen.
Im Jahre 1965 nahm man am ersten Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Bermersbach
teil. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte dann 1967 der erste Jugendgruppenleiter,
R.-D. Rothenbusch, gewählt werden.
Im Jahr 1969 folgte ein Wechsel des Jugendfeuerwehrwartes. W. Schöntaler
nahm die Stelle von Alfred Götz ein.
1973 fand der Jugendfeuerwehrwart Unterstützung durch Dieter Hepting von
der Abt. Gernsbach, der als weiterer Jugendfeuerwehrwart hinzukam.
Im Jahre 1974 feierte man das 10 jährige Bestehen und hatte die Bevölkerung
aus diesem Grunde zu einem kleinen Fest in das Feuerwehrhaus eingeladen.
Unerwartet brachte das Jahr 1975 personell einen Aufschwung und zum Jahresende
zählte man einen Mitgliederstand von 27 Jugendlichen. Zur Unterstützung
für die zwei Jugendfeuerwehrwarte stellte sich R. Schiel von der Abt. Lautenbach
zur Verfügung.
1977 trat Kamerad Heinz Bender von der Abt. Gernsbach die Nachfolge von W.
Schönthaler an.
Am 01.12.1979 feierte man mit feuerwehrtechnischen Vorführungen und Filmen
im Feuerwehrhaus das 15 jährige Bestehen. Die erste gemeinsame Jahreshauptübung
mit den Jugendgruppen Hilpertsau, Obertsrot und dem Jugendrotkreuz des DRK fand
im Vereinsheim des Turnvereins satt.
Im Jahr 1984 feierte die Jugendgruppe Gernsbach ihr 20 jähriges Bestehen.
Dieses Ereignis wurde im Juni mit einer kleinen Ausstellung im Lehrsaal der
Feuerwache gefeiert. Dank gilt auch unserem Ehrenkommandanten Kamerad Manfred
Kast für sein Engagement für die Jugendfeuerwehr Gernsbach. Aus diesem
Grunde wurde im bereits 1984 die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehr verliehen.
Erstmals wurde im Jahr 1986 auch eine Feld- und Walputzete durch geführt.
Im Jahr 1989 feierte die Jugendgruppe Gernsbach das 25 jährige Bestehen.
Allein in der Abt. Gernsbach findet man 18 Angehörige, die ihre ersten
Sporen bei der Jugendfeuerwehr verdienten.
Im Jahre 1996 übernahm Kamerad Holger Böhner das Amt des Jugendgruppenleiters
von Heinz Bender. Eine Tätigkeit die er offensichtlich derart erfolgreich
ausübte, dass ihm die Verantwortung für alle Jugendfeuerwehrleute
übertragen wurden. So wurde Holger Böhner im Jahr 1998 für das
Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes von den einzelnen Jugendgruppenleitern der
Abteilungen gewählt.
Erst daraus wird eigentlich ersichtlich, welche Bedeutung die Ausbildung in
der Jugendfeuerwehr hat. Diese Arbeit läßt sich jedoch nicht ohne
die vielen Helfer im Hintergrund bewältigen. Deshalb gilt der Dank denjenigen
Kameraden aus der Feuerwehr Gernsbach, die sich bereitwillig in den Dienst der
Jugend stellen, und über Jahre hinweg Montag für Montag sowohl den
normalen Übungsdienst versehen als auch bei der Ausbildung der Jugendlichen
mithelfen. Dies sind nicht nur die vorgenannten Jugendfeuerwehrwarte und Jugendgruppenleiter,
sondern auch die aktiven Kameraden die als Maschinisten dafür sorgen, dass
die Ausbildung vollständig und intensiv betrieben werden kann.
Im Jahr 2003 stellt Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Böhner sein Amt als
Jugendgruppenleiter der Jugendgruppe Gernsbach zur Verfügung, da er sich
auf die umfangreichen Aufgaben die er als Stadtjugendfeuerwehrwart hat konzentrieren
möchte. Seit Februar 2003 leitet Achim Gickel die Jugendgruppe der Abteilung
Gernsbach.
Wegen unvorhergesehenen beruflichen und privaten Gründen legt Achim Gickel
im September 2003 sein Amt nieder. Als kommissarischer Jugendgruppenleiter wird
Armin Wild eingesetzt.
Im Januar 2004 wird Armin Wild durch den Abteilungsausschuss der Feuerwehrabteilung
Gernsbach zum Jugendgruppenleiter und Thorsten Leber zum stellvertretenden Jugendgruppenleiter
ernannt.
Durch aktive Werbung und ein ansprechendes Programm zählt die Jugendgruppe
Gernsbach Mitte des Jahres 24 Mädchen und Jungs. Vor dem Hintergrund, dass
die Jugendgruppe Gernsbach im Jahr 2004 auf ihr 40jähriges Bestehen zurückblicken
kann, präsentiert sich die Jugendgruppe am Kinderferienprogramm und am
Tag der offenen Tür in dem sie das feuerwehrtechnische Rahmenprogramm gestaltet.
Im Frühjahr 2005 stellt Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Böhner sein
Amt aus privaten und beruflichen Gründen zur Verfügung. Durch die
Jugendgruppenleiter der einzelnen Abteilungen wurde Manuel Welsch von der Abteilung
Obertsrot einstimmig für das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes vorgeschlagen.
Am 15. Juni 2005 wurde Manuel Welsch vom Feuerwehrausschuss satzungsgemäß
einstimmig zum neuen Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt.
Im Juli 2005 zählte die Jugendgruppe Gernsbach 23 Jungs und 10 Mädchen.
Der Juli stand ganz im Zeichen der Vorbereitung für das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager
in Bühl.
Dank auch der Stadtverwaltung, den einzelnen Abt. Kommandanten der Abteilungen
und unserem Leitenden Hauptbrandmeister Rüdiger Zimmermann für ihr
Engagement sich für Ihre Jugendfeuerwehr Gernsbach einzusetzen.
Wir hoffen dass die Arbeit unserer Vorgänger, auf die wir stolz zurückblicken,
in bewährter Weise fortgesetzt wird.
Jugendgruppe Hilpertsau
Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Hilpertsau
Wie in jeder Feuerwehr machte man sich auch in Hilpertsau Gedanken um den Nachwuchs.
Die beiden Ortschaften Hilpertsau und Obertsrot bildeten seit dem 01.04.1970
eine Gemeinde und somit eine Wehr. Wehrführer war Franz Schäfer aus
Obertsrot, sein Stellvertreter Emil Kottler aus Hilpertsau. Abteilungsleiter
in Hilpertsau war Erwin Welsch.
Unter dieser Führung wurde am 15. Juni 1975 die Jugendfeuerwehr Hilpertsau
gegründet.
Es waren 12 Jungs, die bereit waren, in der Jugendfeuerwehr Dienst zu tun.
Rudolf Weiler erklärte sich bereit, die Aufgabe des Jugendgruppenleiters
zu übernehmen. Nach dem Zusammenschluss der Wehr mit Gernsbach im Rahmen
einer weiteren Eingemeindung der beiden Ortschaften in die Stadt Gernsbach wurde
nun auch die Jugendfeuerwehr eine Abteilung der Jugendfeuerwehr Gernsbach. Der
Übungsrhythmus wurde, wie heute noch üblich, vierzehntägig festgelegt
und die Unterrichtsabende wurden in der Hilpertsauer Schule abgehalten.
Bei der Mitgliederversammlung im Mai 1976 wählte man den ersten Jugendausschuss.
In diesem Jahr konnte sich die Jugend auch erstmals im Rahmen der Brandschutzwoche
bei einer Übung der Öffentlichkeit vorstellen.
Auch bereits 1978 standen Ausflüge auf dem Plan. Neben einem Wochenende
in Hinterlangenbach zusammen mit den Aktiven wurde noch die Hauptwache der Berufsfeuerwehr
Karlsruhe besichtigt. In diesem Jahr hatte die Jugendfeuerwehr zum ersten Mal
an den Wettkämpfen zum Erwerb der Leistungsspange mit Erfolg teilgenommen.
Dass sich die Jugendarbeit lohnte, stellte man spätestens im darauf folgenden
Jahr fest. In der Generalversammlung des Jahres 1979 wurden 5 Jugendliche in
die aktive Mannschaft übernommen. Außerdem waren neun Neuzugänge
zu verzeichnen, womit die Jugendabteilung am Ende des Jahres 18 Mitglieder zählte
– den bisher höchsten Stand in ihrer Geschichte.
Durch die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses im Jubiläumsjahr im
Jahr 1980 profitierte natürlich auch die Jugendgruppe, da man nun einen
großen Schulungsraum zur Verfügung hatte.
Am Anfang des Jahres 1981 gab es einen Wechsel in der Jugendleitung. Rudolf
Weiler schied durch Wegzug aus. Herbert Küst übernahm die Jugendgruppe
und sein Stellvertreter wurde Kurt Dresel.
In diesem Jahr nahm man auch zum ersten Mal am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr
Rastatt teil, das in Hundsbach stattfand. Weiterhin ist noch hervorzuheben,
dass im gleichen Jahr wie auch in den folgenden Jahren bis heute mehrmals Mitglieder
der Jugendabteilung Hilpertsau die Leistungsspange erwerben konnten oder an
den Bundeswettkämpfen erfolgreich teilgenommen hatten. Auch das erste Pokalschießen
der Jugendfeuerwehr Gernsbach, bei dem die Gruppe Hilpertsau als Sieger hervorging,
sollte nicht unerwähnt bleiben.
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Jugendgruppe fand die Jahresübung
der Jugendfeuerwehr Gernsbach am 29. Juni 1985 in Hilpertsau statt. Am Anschluss
an die Übung wurde zu einer kleinen Feier im Feuerwehrhaus eingeladen.
Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Jubiläumsjahr war der Erhalt der
neuen einheitlichen Bekleidung. Außerdem wurde das damalige Erscheinungsbild
des Feuerwehrhauses maßstabsgetreu nachgebaut, außerhalb der normalen
Übungszeiten.
Anfang 1986 haben Kurt Dresel als Jugendgruppenleiter und Jürgen Schelinski
als dessen Stellvertreter die Jugendausbildung übernommen, da der bisherige
Jugendleiter Herbert Küst zum stellvertretenden Abteilungskommandanten
gewählt wurde.
Durch den niedrigen Mitgliederstand im Jahre 1987 führte man die Übungen
zusammen mit der Jugendabteilung Gernsbach durch. Beim Zeltlager in Hundsbach
freuten sich die Jugendlichen über das 1986 neu angeschaffte Großzelt.
Anfangs des Jahres 1988 wird Roland Weiler zum stellvertretender Jugendgruppenleiter
bestellt. Durch einen erstmals durchgeführten Informationsabend, um dem
Mitgliederschwund entgegenzuwirken, konnten drei Neuzugänge verzeichnet
werden. Der in Eigenarbeit instandgesetzte MTW der Aktiven konnte 1988 in Dienst
gestellt und somit auch von der Jugendgruppe mitbenutzt werden.
Der „Bunte Abend“ anlässlich des 50. Jubiläumsfest der
Abteilung Hilpertsau im Jahr 1990 wurde unter anderem auch von der Jugendgruppe
mit einer lustigen Einlage umrahmt. Im gleichen Jahr erklärte sich auch
Matthias Müller bereit, die Jugendarbeit zu unterstützen.
Durch die Übergabe des neuen LF8 an die Hilpertsauer Abteilung änderte
sich auch die Jugendarbeit. Übungen konnten nun mit neuerem Gerät
durchgeführt werden, das die Jugendlichen nun zum Teil ebenso beherrschen
mussten.
Im Jahr 1993 konnte dann das erste Mädchen in der Jugendgruppe aufgenommen
werden.
Anlässlich des 20. Geburtstages der Jugendgruppe wurde 1995 die Jahresübung
der Jugendfeuerwehr Gernsbach wieder in Hilpertsau durchgeführt.
Durch Übernahmen in die aktive Wehr musste 1998 mangels
Mitglieder eine Zwangspause in der Jugendausbildung eingelegt werden, was jedoch
noch im gleichen Jahr durch 6 Neuzugänge erfreulicherweise beendet wurde.
Eines ist besonders hervorzuheben – und zwar die Teilnahme beim Aufstellen
eines Weltrekords. Denn die Jugendgruppe nahm zusammen mit mehreren Gruppen
der Jugendfeuerwehr Gernsbach beim Weltrekord im Erstellen einer Wasserwand
aus C-Strahlrohren teil.
25 Jahre Jugendarbeit in Hilpertsau – das gab es im Jahr 2000 zu feiern,
neben dem 60-jährigen Bestehen der Hilpertsauer Abteilung. Aus diesem Grund
wurde am 02. September 2000 zu einer Jubiläumsfeier eingeladen, bei dem
die Jugendgruppe auch im Rahmen einer Übung ihr Können unter Beweis
stellte. Mit Andreas Zapf konnte außerdem ein weiterer Kamerad zur Mithilfe
bei der Jugendarbeit gewonnen werden.
Ende 2002/Anfang 2003 konnte nun endlich der in die Jahre gekommene MTW der
Abteilung durch eine Neuanschaffung ersetzt werden, wodurch auch die Jugendgruppe
profitieren kann.
Die Position des Jugendgruppenleiters legte Kurt Dresel im Jahr 2004
nach 18 Jahren nieder und übergab diese Aufgabe an Andreas Zapf.
Dies sind nun die wichtigsten Stationen der bisherigen Geschichte der Jugendabteilung.
Es gäbe noch ein Vielfaches mehr zu berichten, wie das alljährliche
Kegeln, wie das Hüttenwochenende im Sommer 2003, die Orientierungsläufe
und Zeltlager des Kreisfeuerwehrverbandes, die Besuche des Europa-Parks in Rust,
oder viele Ausflüge, wie beispielsweise die Besichtigung der DRF und der
Flughafenfeuerwehr in Söllingen im Jahr 2002.
Jugendgruppe Obertsrot
Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Obertsrot
Bereits 1969/70 setzte sich unser damaliger Kommandant Franz Schäfer für
die Gründung einer Jugendfeuerwehr ein. Am 1. April 1970 war es dann soweit,
mit Norbert Götz als Jugendfeuerwehrwart und seinen Stellvertretern Norbert
Kolb und Franz Kohler wurde die 24 Jugendliche umfassende Jugendfeuerwehr Obertsrot
gegründet.
Neben der theoretischen und praktischen Ausbildung kam schon damals die Geselligkeit
nicht zu kurz, unter anderem wurde auch ein Theaterstück einstudiert, welches
1971 beim Kreisjugendfeuerwehrtag aufgeführt wurde. Bei diesem Event wurde
auch zum ersten Male in der Geschichte der Jugendfeuerwehr die Leistungsspange
der Jugendfeuerwehr errungen.
Schon 1973 wurden die ersten Jugendlichen in die aktive Wehr übernommen.
1974 gelang es zusammen mit der Jugendgruppe Gernsbach die Leistungsspange
nach den neuen Richtlinien zu erwerben. Nachdem die letzten Jugendlichen 1974
in die aktive Wehr aufgenommen wurden, ruhte die Jugendfeuerwehrarbeit bis 1976
um dann 1977 einen neuen Aufschwung zu erleben. Schon nach kurzer Zeit waren
wieder 23 Jugendliche mit dabei. Bereits im selben Jahr beteiligte man sich
beim Festumzug zur 600 Jahrfeier in Obertsrot.
Beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 1979 in Hundsbach/Forbach war auch unsere
Jugendgruppe mit dabei.
Auch 1980 gelang es wieder, zusammen mit der Jugendgruppe Gernsbach, das Leistungsabzeichen
zu erringen. Erstmalig wurde 1980 auch eine gemeinsame Übung mit den Jugendgruppen
aus Gernsbach und Hilpertsau und dem Jugendrotkreuz Gernsbach ausgeführt.
Übungsobjekt war das Turnerheim „Sonnengarten“ in Gernsbach.
Im Verlaufe des Jahres 1981 beteiligte man sich auch an der Kreisausscheidung
zum Bundeswettkampf in Gaggenau/Hörden, sowie am Kreisjugendfeuerwehrzeltlager,
das wiederum in Forbach/Hundbach stattfand. Eine gemeinsame Übung der Jugendabteilungen
der Gesamtwehr Gernsbach wurde im Kindergarten in Oberstrot durchgeführt.
Die Winterarbeit 1981/82 bestand darin, eine Wandtafel mit den im Feuerwehrdienst
gebräuchlichsten Knoten und Stichen anzufertigen. Ein langersehnter Wunsch
ging 1982 mit der Anschaffung eines Jugendfeuerwehrwimpels in Erfüllung.
1983 wurde zum ersten Mal ein Schießwettkampf der Jugendfeuerwehr Gernsbach
im Obertsroter Schützenhaus ausgetragen.
Nach langer Zeit konnten im Januar 1984 fünf Jugendliche für den
aktiven Dienst verpflichtet werden. Drei Jugendliche nahmen an Wettkämpfen
zum Erwerb der Leistungsspange in Bühl teil. An einer Sternfahrt nach Niederbühl,
die von der Kreisjugendfeuerwehr Rastatt organisiert wurde, beteiligte man sich
ebenfalls. Das Jahr 1984 brachte mit dem Umzug in die Ebersteinhalle erhebliche
Vorteile mit sich. So stand neben der geräumigen Wagenhalle nun auch ein
Lehrsaal zur Verfügung.
1985 wurde ein Mannschaftszelt beschafft, dass seither neben den Zeltlagern
der Kreisjugendfeuerwehr auch schon so manches Hochwasser mitgemacht hat.
Im September 1986 fand ein Ausflug der gesamten Jugendfeuerwehr Gernsbach nach
Frankfurt/Main auch mit Obertsroter Beteiligung statt. An einer fünftägigen
Lerhrfahrt in die geteilte Stadt Berlin nahmen im Spätjahr 1986 fünf
Mitglieder der Jugendgruppe teil.
Nachdem 1987 zwei weitere Mitglieder in die aktive Wehr übernommen wurden
nahmen die Nachwuchsprobleme wieder zu; die verbliebenen zwei Jugenfeuerwehrleute
übten mit der aktiven Wehr mit.
Nach einer Werbeveranstalltung im Jahre 1988 konnten zwei neue Mitglieder in
die Reihen der Jugendgruppe begrüßt werden. So fanden auch regelmäßig
alle 14 Tage wieder Jugendübungen statt. Außerdem konnte ein Mitglied
der Jugend die Leistungsspange mit einer Gruppe aus Gernsbach, Hilpertsau und
Loffenau erringen.
1990 brachte eine weitere Premiere für die Jugendgruppe Obertsrot; das
erste Mädchen wurde Mitglied.
Einen gemeinsamen 1. Platz konnte man mit der Jugendfeuerwehr aus Ottenau beim
Orientierungslauf der Kreisjugendfeuerwehr 1991 in “heimatlichen”
Gefilden erringen.
Das Jahr 1993 stand vor allem im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums
unserer Feuerwehr. Auch hier half die Jugendabteilung im Rahmen ihrer Möglichkeiten
tatkräftig mit.
Als nächstes Jubiläum fand dann 1995 die Feier zum 25-jährigen
Bestehen der Jugendgruppe im Rahmen des Tags der offenen Tür statt. Besonderes
Augenmerk erregte hierbei die von der Jugendgruppe vorgeführte Schauübung.
Im Januar 1995 übernahm Thomas Stößer von Volker Büchel
das Amt des Jugendgruppenleiters. Der diesjährige Orientierungslauf der
Kreisjugendfeuerwehr fand anlässlich des 25 jährigen Jubiläums
der Jugendgruppe Obertsrot in unserem Stadtteil statt. Auch am durchgeführten
Kreisjugendzeltlager in Iffezheim beteiligte sich die Jugendgruppe. Des Weiteren
wurde das Technikmuseum Mannheim und die Berufsfeuerwehr der Stadt Mannheim
besichtigt.
1996 wurde am Ausflug der Kreisjugendfeuerwehr nach Frankfurt teilgenommen,
dort besichtigten wir den Frankfurter Flughafen und die Flughafenfeuerwehr.
Der diesjährige Ausflug der Jugendfeuerwehr Gernsbach führte in den
Europa – Park nach Rust. 4 Mitglieder nahmen beim Erwerb der Leistungsspange
zusammen mit Kameraden aus Gernsbach und Hilpertsau erfolgreich teil.
Im Sommer 97 nahm man am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Rastatt in Sinzheim
- Leiberstung teil.
Beim Erwerb der Leistungsspange 1998, wurde zusammen mit Forbacher Jugendlichen,
erfolgreich teilgenommen. Mehrer Jugendliche unsrer Gruppe radelten, bei der
von der Kreisjugendfeuerwehr organisierten, Tour de Murg mit.
1999 stellte man zusammen mit den Jugendwehren des Landkreises einen Weltrekord
mit einer Wasserwand aus 371 Strahlrohren auf. Das Kreisjugendzeltlager fand
dieses Jahr in Kuppenheim statt an dem sich auch unsere Jugendgruppe beteiligte.
Als besonderes Highlight war die Übergabe des neuen LF 8/6 im Oktober des
Jahres.
Im Jahr 2000 konnten 4 Jugendliche zusammen mit Kameraden aus Gernsbach, Forbach
und Loffenau in Bühl die Leistungsspange erwerben. Erstmalig wurde ein
Hüttenaufenthalt mit den Jugendlichen durchgeführt. Der Ausflug führte
uns in die Schweiz nach Thun wo man die befreundete Wehr in Hilterfingen –
Hünibach besuchte.
2001 wurde das traditionelle Kreisjugendzeltlager in Durmersheim durchgeführte
wo auch wir unsere Zelte aufschlugen.
Am 06. Januar 2002 legte Thomas Stößer nach 6 Jahren sein Amt als
Jugendgruppenleiter nieder und übergab es an Manuel Welsch. Die Besichtigung
der Flughafenfeuerwehr und der Werft der Deutschen Rettungsflugwacht war ein
besonderes Highlight in diesem Jahr. Zum ersten Mal wurde dieses Jahr ein Fußballturnier
der Jugendgruppen aus Gernsbach durchgeführt das sich als großer
Erfolg zeigte. Im September wurde eine Radtour von der Hornisgrinde über
den Badnersattel zurück nach Obertsrot durchgeführt.
2003: Beim diesjährigen Fußballturnier der Jugendfeuerwehr Gernsbach
belegte man den 2 Platz. Im Zuge der theoretischen Ausbildung besichtigte man
die Werkfeuerwehr der DaimlerChrysler AG in Gaggenau und die Feuerwehrleitstelle
Rastatt. Auch am Kreisjugendzeltlager in Forbach – Gausbach wurde teilgenommen.
Der 2004 durchgeführte Ausflug, nach Speyer ins Technikmuseum und die
Besichtigung der Feuerwache Speyer, war ein sehr großer Erfolg. Bei der
praktischen Ausbildung katalogisierte man im Spätjahr sämtliche Hydranten
im Stadtteil und machte sie „Winterfest“.
Im April 2005 legte Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Böhner sein Amt nieder.
Als neuer Stadtjugendfeuerwehrwart wurde Manuel Welsch aus Obertsrot ernannt.
Unter der Leitung von Martin Buschert, Kommandant der Feuerwehr Baden –
Baden, wurde im Frühjahr die Feuerwache und der Fahrzeugpark besichtigt.
Zusammen mit der Jugendgruppe Gernsbach nahm man an einer Veranstaltung des
Polizeireviers Gaggenau teil. Da die Fußballstadtmeisterschaften kurzfristig
abgesagt wurden zusammen mit den anderen Jugendgruppen der Stadt eine Wanderung
mit anschließendem „Grillen“ durchgeführt. Wie alle 2
Jahr wurde wieder ein Kreisjugendzeltlager durchgeführt, dieses fand in
diesem Jahr in Bühl statt. Zum ersten Mal beteiligte sich die Jugendfeuerwehr
Gernsbach am Gernsbacher Weihnachtsmarkt. Wobei auch unsere Jugendgruppe tatkräftig
mithalf. Der Erlös wird zur Finanzierung des 1 Jugendzeltlagers, der Feuerwehr
Gernsbach, verwendet.
Das besondere Augenmerk in der Jugendfeuerwehr liegt zwar in der praktischen
und theoretischen Feuerwehrausbildung, dies erfolgt jedoch nicht in einer trockenen
Art, sondern eher spielerisch.
Jugendgruppe Reichental
Geschichte der Jugendgruppe Reichental
Am 17. Dezember 1997 wurde die spontanen Idee einiger Aktiver der Feuerwehr
Reichental zur Realität. Die Jugendgruppe Reichental wurde offiziell gegründet,
17 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren waren mit dabei. Als Jugendgruppenleiter
stellte sich Leonhard Schiel zur Verfügung, unterstützt wird er durch
Patrick Wieland und weitere Helfer aus der Aktiven Mannschaft.
Eine der ersten großen Aktivitäten an der die Jugendgruppe teilnahm,
war die Jahreshauptübung der Gesamtjugendfeuerwehr am 18.07.1998 bei der
Firma Götz in Hilpertsau. Zu dieser Zeit waren bereits 23 Jugendliche der
Jugendfeuerwehr beigetreten.
Zu einem festen Bestandteil der Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr gehören
auch die Waldputzaktionen, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt
werden. Das Bild zeigt die Waldputzaktion am 10.04.1999 entlang der L 76 b mit
Ortsvorsteher Sieb, Förster Wieland und vielen Helfern.
Ein ganz besonderer Tag für die Jugendlichen war die Teilnahme beim Weltrekordversuch
am 03.07.1999 auf dem Murgvorland in Rauental. Es galt eine Wasserwand aus 371
Strahlrohren zu erstellen und eine Minute lang aufrecht zu erhalten.
Am 08.07.2000 nahmen Caroline Zapf und Christian Knapp mit Erfolg an der Abnahme
der Leistungsspange in Bühl teil.
Die Arbeit mit den Jugendlichen besteht im wesentlichen aus zwei Hauptteilen.
Der erste Hauptteil ist die Ausbildung im feuerwehrtechnischen Bereich. Hier
zeigt sich der Leistungsstand bei zahlreichen Übungen und den im jährlichen
Wechsel stattfindenden Hauptübungen.
Der zweite Hauptteil der Jugendarbeit besteht aus verschieden Themen der Freizeitgestaltung
wie z. B. Radtouren, das alle zwei Jahre stattfindende Zeltlager, gemeinsame
Ausflüge oder Fußballtuniere.
Am 30. Mai 2001 wurde das neue LF 8/6 der Abteilung Reichental in Dienst gestellt.
Dies war Anlass für einen Aktionstag den die Jugendgruppen Reichental am
09.09.2001 veranstaltete. Bei mehreren Übungen wurde das Fahrzeug und dessen
Beladung der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch für das Wohl der Gäste
wurde bestens gesorgt.
Jugendgruppe Staufenberg
Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Gruppe Staufenberg
Seit der Gründung der Jugendfeuerwehr Gernsbach, nahmen die Jugendlichen
des Ortsteils Staufenberg an der Jugendarbeit in Gernsbach teil.
Nach dem im Jahr 2000 eine Mitgliederzahl von 14 Mitgliedern aus Staufenberg
erreicht wurde, äußerten die Jugendlichen den Wunsch nach einer eigenen
Jugendgruppe.
Durch Übungen im Ort erhoffte man sich auch einen Mitgliederzuwachs erreichen
zu können, was den Abteilungsauschuss zu dem Entschluss führte der
Gründung zuzustimmen.
Nach einer nachfolgenden Abstimmung im Gesamtfeuerwehrausschuss der Feuerwehr
Gernsbach, fand am 21. September 2001 die Gründungsfeier im Feuerwehrhaus
Staufenberg statt.
Der Abteilungsauschuss bestellte Peter Lukas zum Jugendgruppenleiter und Patrik
Kornmann zu dessen Stellvertreter der neu gegründeten Jugendgruppe.
Im Jahr 2002 war die Mitgliederzahl schon auf 20 Mitglieder angewachsen, was
den Verantwortlichen der Abteilung Staufenberg die Richtigkeit Ihrer Entscheidung
im Jahre 2001 bestätigt.
Nun gilt es die Jugendarbeit im Ortsteil zum Wohle der Wehr und nicht zu letzt
zum Wohle der Bürger fortzusetzen.
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